Big Max gestaltet Produktionsketten nachhaltig

Das österreichische Unternehmen BIG MAX hat die Produktion von umweltschonenden Trolleys und Golfbags mit innovativen Lösungen vorangetrieben. Der Platzhirsch unter den Trolley- und Golfbag-Herstellern hat bezüglich des Materials bei den Trolleys, bei der Auswahl seiner Fabriken, beim energetischen Bedarf beim Herstellungsprozess sowie bei der Verpackung der Produkte innovative Lösungen gefunden, um Ressourcen einzusparen. Zudem plant das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien eine neue Umweltinitiative. /

Beim 1994 gegründeten Unternehmen stand unter anderem die bekannte Produktpalette der Trolleys hinsichtlich der Entwicklung von nachhaltigen Produktionsketten im Fokus. „Im vergangenen Jahr haben wir beschlossen, die Verwendung von Lösungsmitteln aus der Ausrüstung unserer Wagen zu entfernen“, erklärte Thomas Reiter, Gründer und CEO von BIG MAX, zuletzt gegenüber dem Medium GolfBusinessNews.com.

Hierbei wurde bei der bekannten Trolley-Marke auf ein neues System zur Pulverbeschichtung zurückgegriffen, die weder bei der Herstellung noch bei der Entsorgung giftige Schadstoffe aufweist. Reiter zufolge soll mit dieser Umstellung auch eine kostengünstigere Produktion einhergegangen sein.

Bei der Auswahl seiner Produktionsstätten habe man laut Reiter in Zusammenarbeit mit vietnamesischen Fabriken versucht, der Nachhaltigkeits-Vision „Reduce, Reuse and Recycle“ gerecht zu werden. Eine Reduktion des Energieverbrauchs durch Anbringung von knapp 40.000 Quadratmetern Fläche an Sonnenkollektoren wurde erreicht.

Die Energie wurde zum Betrieb der Maschinen verwendet und hatte zur Folge, dass sich die Temperaturen in den Fabriken um drei bis fünf Grad Celsius reduzierte und somit auch gleichzeitig der Energiebedarf für Klimaanlagen sank. Darüber hinaus wurde Regenwasser von den Fabrikdächern gesammelt und für die Produktion verwendet.

Bei den Verpackungen der Trolleys soll fortan nicht nur auf Plastik so weit wie möglich verzichtet werden. Sondern die Verwendung von recycelten Kunststoffen soll fortan Standard bei der Verpackungshülle werden, die auch als Kleidersack verwendet werden kann.

„Trees for Trolleys“

Darüber hinaus hat das Unternehmen kürzlich eine Umweltinitiative namens „Trees for Trolleys“ mit dem Jane Goodall Institute angekündigt. Mit diesem Projekt hat sich Big Max der Wiederaufforstung tropischer ugandischer Wälder verschrieben. Für jeden produzierten Elektrowagen soll in Uganda ein Baum gepflanzt werden. Und auch Projekte, die das Bewusstsein der lokalen Gemeinden für die ökologische Bedeutung aufgeforsteter Gebiete fördern, will der österreichische Hersteller im Rahmen dieser Initiative unterstützen.