Ryder Cup-Story von Adare Manor soll nachhaltiger werden

Die Pflanzung von immerhin 6025 Bäumen im irischen Resort Adare Manor ist das Ergebnis einer Birdie-Initiative, die während des JP MCManus Pro-Ams gestartet wurde, das vor der British Open stattfand. Neben Tiger Woods nahmen zahlreiche andere Weltklasse-Profis, darunter auch Rory McIlroy, teil. Insgesamt wurden im Rahmen des Team-Wettbewerbs 1027 Birdies gespielt, die Profis erzielten in der Einzelwertung 178 Birdies. Für jedes Birdie werden fünf neue Bäume auf dem Estate gepflanzt, das seit 2016 bereits 16.000 Neuanpflanzungen vorgenommen hat.

Das Baumpflanz-Projekt ist Teil eines Nachhaltigkeits-Programms, das Adare Manor sowohl mit seinem Hotel als auch mit dem Golfplatz gestartet hat. Angesichts der Tatsache, dass der irische Austragungsort des Ryder Cups 2027 in Irland stark im öffentlichen Licht steht und Irland sich verpflichtet hat, seine CO₂-Emissionen bis 2030 um 51 Prozent zu senken, ist eine positive Darstellung der luxuriösen 5-Sterne-Anlage ohne Nachhaltigkeitsprogramm kaum möglich.

Zertifizierung nach ISO 2021

Im Rahmen der Golf-Aktivitäten wurde der Startschuss beim diesjährigen JP McManus Pro-Am mit der erstmaligen Zertifizierung des Events nach dem ISO 20121-Standards für nachhaltige Events gesetzt. Der ISO Standard gilt als deutlich anspruchsvoller als zum Beispiel der nur für den Golfsport angewendete GEO-Standard.

ISO 20121 wird inzwischen bei sehr vielen Großveranstaltungen angewendet, unter anderem den Olympischen Spielen, und soll zum Beispiel für besseres Energie und Abfallmanagement sorgen. Im Falle des JP McManus Pro-Ams wurden im ersten Jahr der Zertifizierung die Daten für das Event erhoben. Diese sollen nun in den nächsten Jahren unter anderem den Boden für Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bereiten.