Haxterpark-Projekt gewinnt DGV-Innovationspreis

„Inklusion, Nachhaltigkeit und Wissenschaft“, mit diesen Leitbildern ist es dem Universitäts-Golfclub Paderborn gelungen, eine besondere Golfanlage in Deutschland zu schaffen. Der Club wurde für sein Inklusions-Konzept „Haxterpark-Projekt“ jetzt mit dem DGV-Innovationspreis ausgezeichnet.

Hinter dem Namen Haxterpark-Projekt verbirgt sich ein öffentliches Sport- und Freizeitzentrum im ostwestfälischen Paderborn, das den genannten Leitlinien gerecht wird. Der Betreiber, die gemeinnützige Haxterpark GmbH, entwickelte die Anlage eines 18 Löcher-Golfplatzes, der von der Universität Paderborn und dem Universitätsgolfclub Paderborn seit 2004 genützt wird,  sowie ein Boulespielfeld. Daneben wird auf dem Gelände des ehemaligen Bauerngutes auch die Sportart Bogenschießen angeboten. Sämtliche Sportanlagen sind barrierefrei gestaltet, so dass sich unter den rund 1400 Mitgliedern auch 60 schwerbehinderte und zum Teil nicht gehfähige Personen befinden.

Das angeschlossene Gasthaus Haxterpark ist barrierearm gestaltet und bietet ebenso wie die Golfanlage zahlreichen Menschen mit Behinderung eine Arbeitsstätte. Unter dem Motto „Inklusion im Sport“ werden 22 behinderte Mitarbeiter zum Teil auch aus Behindertenwerkstätten im Greenkeeping, im Bogensport und bei Anmeldung und Verwaltung eingesetzt. Das entspricht fast 50 Prozent der kompletten Angestellten.

Der Universitäts-Golfclub Paderborn, der auch GEO zertifiziert ist, setzte sich beim DGV-Innovationspreis in der Endausscheidung gegen den Bielefelder GC und den GC Lilienthal durch. Der Wettbewerb, der zusammen mit der Allianz ausgelobt wird, stand 2019 unter der Thematik „Soziale Verantwortung“.