DGV unterzeichnet Green Sports Manifesto
Der Deutsche Golf Verband hat das EU Green Sports Manifesto unterzeichnet, das am 11. September im Rahmen einer Konferenz der EU vorgestellt wurde. Es richtet sich an alle Sportorganisationen und öffentlichen Institutionen in Europa und ruft dazu auf, den Beitrag des Sports zu Umwelt- und Klimaschutz systematisch zu stärken. „Mit der Unterzeichnung des EU Green Sport Manifestos übernehmen wir bewusst Verantwortung und setzen ein klares Zeichen über den Golfsport hinaus“, sagt Alexander Klose, Vorstand Services, Recht und Kommunikation des DGV. „Als einer der ersten Sportverbände, der diesen Schritt geht, wollen wir zeigen, dass Nachhaltigkeit und Sport untrennbar zusammengehören. Der Golfsport verfügt über besondere Voraussetzungen – große Flächen, fachliche Kompetenz und eine enge Verbindung zur Natur –, um konkrete und messbare Beiträge für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.“
Für den Deutschen Golf Verband dokumentiert das Bekenntnis zum EU Green Manifesto auch das Engagement, das der Verband im Bereich Nachhaltigkeit seit Jahren zeigt. Mit Projekten zur Förderung der Biodiversität, Beratungsangeboten, Leitfäden für Golfclubs und Landesgolfverbände, appelliert der DGV seit Jahren an die Golfanlagen, einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen zu betreiben. Neben dem DGV haben das EU Green Sports Manifesto bereits die European Golf Association, der Spanische und der Portugiesische Golfverband unterzeichnet.
Mehr Bewusstsein für Emissionen im Sport
Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Sportereignisse, Infrastruktur und Sport-Reisen verursachen erhebliche Emissionen, genauso wie Abfall und Energieverbrauch auf den Sportanlagen. Gleichzeitig kann Sport mit seiner Reichweite Millionen von Menschen erreichen, Verhaltensänderungen anstoßen und gute Beispiele sichtbar machen. Das EU Green Sports Manifesto ist deshalb ein Versuch, über den Sport mehr Bewusstsein für den Klimaschutz zu erreichen.
Die Unterzeichner des Manifestes gehen fünf Selbstverpflichungen ein, die freiwillig sind.
- Aufbau klarer Governance-Strukturen für Nachhaltigkeit.
- Entwicklung von Umweltstrategien, die sich explizit an Zielen des European Green Deal und internationalen Rahmenwerken wie den UN-Nachhaltigkeitszielen orientieren.
- Jährliche Messung und transparente Berichterstattung über Fortschritte, um Wirkung sichtbar zu machen und Rechenschaft zu ermöglichen.
- Förderung von Kooperation und Wissensaustausch im Bereich „Green Sport“, zum Beispiel durch Netzwerke, gemeinsame Projekte und Austausch guter Praxis.
- Entwicklung und Verbreitung praxisnaher Instrumente, Leitfäden und Tools, die Vereine und Veranstalter bei der ökologischen Transformation unterstützen.
Besonders betont wird das Prinzip der Solidarität: Unabhängig von Größe oder Budget – vom kleinen Verein bis zur Großveranstaltung – kann jeder Akteur beitragen. Die Unterzeichnung gilt zugleich als Signal an Sponsoren, Fans und Öffentlichkeit, dass der Sport Verantwortung übernimmt und seine Vorbildfunktion für eine nachhaltige Zukunft ernst nimmt.
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